Menage a trois

Ménage à trois
oft gewünscht, wenig praktiziert

Das Vergnügen zu dritt begeistert viele Frauen und Männer. Dass die Fantasie jedoch nur selten Realität wird, liegt auf der Hand.


Haben auch Sie schon einmal mit dem Gedanken gespielt, die beste Freundin Ihrer Frau mit ins Bett zu holen? Oder sich mit Ihrem Mann und seinem Bruder gleichzeitig zu vergnügen? Wenn ja, dann liegen Sie im Trend. Immerhin ein Drittel der Frauen träumt von erotischen Spielen zu dritt. Bei den Männern sind es sogar beinahe sechzig Prozent.
Doch erkundigt man sich, wer die Sache wirklich praktiziert, rasseln die Werte in den Keller. Nur ungefähr jede zwanzigste Frau (und jeder achte Mann) hat sich bereits dem Vergnügen hingegeben, die Sexualität nicht nur auf zwei Personen zu beschränken.
 
Weshalb nicht mehr Menschen ihre Fantasie in die Tat umsetzen, ist leicht erklärt: Es mangelt an den richtigen Beteiligten, die sowohl für den Mann als auch für die Frau akzeptabel sind. Empfindet einer der beiden die dritte Person als Konkurrenz, weil sie vermeintlich hübscher, jünger oder begehrenswerter ist, fällt die erotische Bereicherung ins Wasser.
Nichts ist schwieriger, als eine Ménage à trois zu bewerkstelligen, wenn es sich nicht gerade um lauter Singles handelt, die ihre Leidenschaft leben wollen. Ein Paar sucht nach einem Individuum, das einerseits sympathisch sein und den Ansprüchen beider genügen muss, andererseits jedoch keine Eifersucht und Verlustängste hervorruft, nicht in die Beziehung einbricht und sich nicht irgendwann als Ehekiller herausstellt.
Und so bleibt der Dreier für die meisten eine zwar spannende, aber nicht realisierbare Fantasie …

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