Begehren

Das Wort Begehren wird nicht nur verwendet, wenn sich Tiere sexuell annähern und Paaren, sondern auch, wenn Sie eine attraktive Person sehen, die Sie aus den unterschiedlichsten Gründen anzieht und fasziniert. Das Begehren kann sexuelle Gründe haben, weil Sie einem Mann oder einer Frau in die Augen schauen, und ein Kribbeln im Bauch verspüren. Bestimmte Rundungen oder Muskeln am Körper des Gegenüber können ebenfalls ein Begehren auslösen. Nicht immer kommt es innerhalb kürzester Zeit mit der Person des Begehrens zum Sex, aber der Wunsch ist zumeist vorhanden. Die sexuellen Reize, die einige Menschen auf Sie ausüben, lassen Ihre Gedanken und Fantasien nicht mehr los. Sie fühlen sich nicht nur angezogen, sondern verspüren ein körperliches Begehren, das sich immer mehr steigert und kaum noch unterdrücken lässt.

Als begehrenswert werden nicht nur Menschen angesehen, die in Ihrem direkten Umfeld zu finden sind. Es kann durchaus vorkommen, dass Schauspieler, Sänger oder Bilder in Zeitungen Gefühle in Ihnen auslösen, die erkennbar werden lassen, dass Sie einen bestimmten Menschen begehrenswert finden. Im Grunde werden Sie ebenfalls häufig alles unternehmen, um für möglichst viele Menschen begehrenswert zu erscheinen. Sie kleiden sich besonders durchdacht und sind auf Ihr Aussehen bedacht. Dadurch, dass Sie bei vielen Menschen das Begehren wecken, können Sie letztendlich zwischen viel mehr möglichen Erotikpartnern wählen, als wenn Sie unattraktiv durchs Leben gehen würden.

Die Facetten des Begehrens können unterschiedlich sein. Nicht nur Personen oder bildliche Darstellungen können Begehren auslösen, sondern auch Erzählungen und Schriften. Das Empfinden von Sehnsüchten, die durch die eigene Fantasie noch unterstützt werden können, werden ebenfalls als Begehren bezeichnet. Hierbei kann es so weit gehen, dass die eigenen Fantasien die Realitäten bei Weitem überschreiten. Kommt es nach einer längeren Zeit des Begehrens dann endlich zur erwünschten sexuellen Handlung, kann diese manchmal sehr enttäuschend sein, weil sie nicht im Detail den eigenen Fantasien entspricht. Es ist daher nicht prinzipiell so, dass es zur tatsächlichen Erfüllung und der erhofften Befriedigung kommt, wenn die langersehnten sexuellen Handlungen mit einer "begehrenswerten" Person stattfinden.

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