Ass-licking

Beim Ass licking wird das Poloch geleckt, wörtlich übersetzt: Arschlecken. Der After oder auch Anus wird mit dem Mund verwöhnt und der Sexpartner erfährt erregende Gefühle und die Lust steigert sich. Arse-licking, bessa negra oder feuille de rose sind die Bezeichnungen auf Englisch, Spanisch und Französisch. In der Schwulenszene ist das Ass licking als Rimming oder Reaming bekannt. Es ist sehr beliebt, da direkter Körperkontakt entsteht ohne, dass HIV übertragen werden kann.

Das Besondere ist, dass beim Ass licking eine sehr erogene Zone penetriert wird. Denn das Poloch verfügt über sehr viele Nerven, die dort zusammenlaufen und ist damit sehr empfindsame für schöne und lustvolle Gefühle. Zwischen den Pobacken liegt somit eine der erogensten Zonen, die oft viel zu wenig Aufmerksamkeit bekommt.

Auch wenn das Poloch eine erogene Zone ist, gilt es oft als Tabu. Auch Sex ist für viele nicht denkbar, oder erst wenn ein sehr großes Vertrauen aufgebaut ist. Das Arschlecken erfordert noch einmal mehr Vertrauen und ein großes "sich fallen lassen können" bei seinem Sexpartner. Dies ist nicht für jeden etwas, aber die, die sich darauf einlassen können erleben durchweg positive Erlebnisse.

Beim Ass licking fängt der leckende Sexpartner meist an die Pobacken als erstes zu verwöhnen und arbeitet sich dann langsam in die Ritze zum Anus. Küssen und lecken wird dabei beides angewendet, manches mal sogar ein vorsichtiges Knabbern mit den Zähnen. Beim Anus angekommen steigert sich die Lust durch ein lecken und pusten und wird als sehr angenehm und erregend empfunden. Die Zunge liebkost den Anus und erkundet ihn ganz für sich und ganz langsam. Die Hände nutzt man um die Pobacken auseinander zu ziehen, damit die Zunge gut ran kommen kann und geschickt und gezielt verwöhnen kann. Die Zunge kann auch leicht eingeführt werden und dann rein und raus flutschen, dies gibt ein wärmendes, feuchtes und sehr angenehmes Gefühl beim Ass licking.